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September 2001 BAISSE IN DREI PHASEN So vollzieht sich eine starke Baissephase in der Regel in drei Phasen,
die weitgehend alleine durch die Emotionen der Marktteilnehmer zu definieren
sind. Die zweite Phase tritt dann ein, wenn die Märkte ungeachtet vorgenannter Markterwartung weiterhin fallen. Dann kommt es zu einem Schockerlebnis. Dieses Schockerlebnis bedingt weitere Abgaben, der Markt gibt in der dritten Phase breitgefasst ab, mitunter kommt es unter hohen Handelsvolumina zu einem regelrechten Sell-Off. Nach diesem Sell-Off, der meist die letzte Phase der Baisse abschliesst, besinnt sich der Markt wieder auf die positiven Merkmale, gute Nachrichten werden wieder gebührend gewürdigt - es setzt eine breitgefasste Erholung ein. FAZIT Bezeichnend ist hierbei jedoch, dass nahezu in jedem Jahr nahezu zur selben Zeit an den Börsen "Endzeit-Stimmung" aufkommt. Was in diesem Jahr der hohe Oelpreis und der starke Dollar ist, war im letzten Jahr das damals bevorstehende Jahr-2000-Problem Y2K usw. Gegen Jahresende und zu Anfang des neuen Jahres weicht die Endzeitstimmung
dann meist der Aufbruchstimmung. Langfristig orientierte AnlegerInnen
sollten sich daher nicht entmutigen lassen, denn auf lange Sicht gibt
es zur Aktienanlage in Bezug auf die Rendite keine Alternative. Aufgrund
der aktuell zunehmend suspekten charttechnischen Situation sollten tradingorientierte
AnlegerInnen ihre Investments jedoch vorerst zurückstellen, bis ein
Boden gefunden ist. Traditionell ist der Oktober der beste Kaufmonat des Börsenjahrs. Mit beeindruckender Regelmässigkeit wurden die wenigen Marktteilnehmer mit hohen Kursgewinnen belohnt, die ungeachtet des drohenden Ungemachs im Oktober mutig zur Tat schritten und wachstumstarke sowie günstig bewertete Titel zu Dumpingpreisen und mit langfristiger Ausrichtung in ihr Depot aufnahmen. |
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