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| Murphys
Gesetz
Murphy sagt: Richtig. Deshalb sollten wir als erfahrene Murphy-Anhaenger auch immer
nur die Haelfte des Bestandes verkaufen. [...] waehrend die Wahrscheinlichkeit, dass ein einfaches Butterbrot mit der belegten Seite nach unten faellt proportional zum Wert des Teppichs (also geringer als 100%) ist. Eine bekannte Folgerung aus Murphys Gesetz lautet: "Wenn bei mehreren Dingen die Gefahr besteht, dass sie schiefgehen, wird genau das schiefgehen, was den groesstmoeglichen Schaden anrichtet." Nach meinen persoenlichen Erfahrungen darf man diese alternativen Schadensmoeglichkeiten nicht fuer einen isolierten Zeitpunkt betrachten, sondern man muss immer einen (theoretisch unbegrenzt) grossen Abschnitt der Zeitachse beruecksichtigen. Daraus folgt, dass das Butterbrot ueber einen langen Zeitraum hinweg ueberhaupt nicht herunterfallen wird, um dann, nachdem man aufgrund dieser positiven Erfahrungen umso mehr Geld in einen neuen Teppich investiert hat, mit toedlicher Sicherheit bei der ersten Gelegenheit zuzuschlagen. Sollte dieses Unglueck wider Erwarten ausbleiben, so heisst das nur, dass sich in ungewisser Zukunft eine noch groessere Schadensmoeglichkeit ergeben wird. Daraus lernen wir: Mit der oben geschilderten Erkenntnis ist es leicht einzusehen, dass dieser Verlust den Boersenneuling aber nur in den seltensten Faellen gleich bei seinen ersten zaghaften Spekulationen treffen wird. Vielmehr wird ihm durch erfreuliche Anfangsgewinne eine falsche Sicherheit suggeriert, bis er, immer mutiger werdend, immer groessere Risiken eingeht, mehr Geld einsetzt, sich auf Termingeschaefte einlaesst, Kredite aufnimmt... |
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