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| Die europäischen
Indizes im Überblick:
Die Stoxx-Familie Seit 1999 gibt es sie nun schon - die Stoxx-Indizes. Die Tatsache, das es mehrere verschiedene Indizes gibt, sowie auch der Zusatz " Dow Jones" stiften immer wieder Verwirrung. Ich werde heute die Stoxx-Familie einmal vorstellen: Warum "Dow Jones"? Was hat eigentlich der Dow-Jones-Index - das wichtigste Börsenbarometer der Welt - mit den europäischen Indizes zu tun? Die Antwort: nichts. Der Grund, warum die europäischen Indizes ein "Dow Jones" in ihrem Namen tragen: Der amerikanische Informationsdienstleister Dow Jones ist für die Berechnung der Stoxx-Indizes verantwortlich. Stoxx ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Börsen in Frankfurt, Paris und Zürich sowie der Verlagsgruppe Dow Jones. Gemeinsam haben diese die Stoxx-Indizes vor ungefähr einem Jahr ins Leben gerufen. Die Indizes Der Dow Jones Stoxx ist der am breitesten gefaßte Index und beinhaltet ungefähr 660 Werte aus ganz Europa - also neben den Euro-Ländern auch aus Großbritannien und der Schweiz. Im Dow Jones Stoxx 50 wiederum sind die 50 größten dieser europäischen Unternehmen enthalten. Die Titel mit der höchsten Gewichtung sind der Ölkonzern Royal Dutch und der britische Pharmariese Glaxo-Wellcome. Rund 330 Aktien-Titel umfaßt der Dow Jones Euro Stoxx - ausschließlich Aktien aus diesen elf Ländern, die bei der Währungsunion mit von der Partie sind. Auch in diesem Fall gibt es noch einen enger gefaßten Index - den Dow Jones Euro Stoxx 50: Hier sind also die 50 größten Unternehmen der elf Euro-Länder vertreten. Die Aktie mit der größten Gewichtung ist auch hier - wie könnte es anders sein - Royal Dutch. Dahinter folgen zwei deutsche Unternehmen: die Allianz sowie die Deutsche Telekom. Neben den vier Hauptindizes gibt es darüber hinaus auch noch zahlreiche Subindizes: Insgesamt 19 verschiedene Branchenindizes werden täglich neu berechnet. Worauf sollte man achten? Letztendlich gilt für die Stoxx-Indizes aber dasselbe, was auch für die altbekannten DAX, Dow Jones oder Nikkei galt: Entscheidend ist nicht die Entwicklung eines Index, sondern die der einzelnen Aktie. Und hier sollte man vor allen Dingen auf die Qualität einer Fondgesellschaft setzen, die auf eine vernünftige Depotmischung in den einzelnen Fonds achtet. |
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