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Mit wenig "Spaßgeld" zu viel Vermögen
Geld wird nicht selten ausgegeben für Dinge, die man nur selten nutzt und eigentlich gar nicht braucht. Würde man dieses "Spaßgeld" dagegen in einen Aktienfonds investieren, kann man nach Jahren ein stattliches Vermögen erzielen.
Hier meine Umfrage bei verschiedenen Schülern. Die Schüler sollten zunächst einmal die Beiträge notieren, die sie in den letzten drei Jahren sozusagen nebenbei, aus Spaß, ausgegeben hatten für Dinge, die sie glaubten zu brauchen, jedoch kaum noch nutzen. Ich nenne dieses Geld "Spaßgeld". Schauen wir uns auszugsweise das Ergebnis der teils erschreckend hohen Beträge, die Jugendlichen bei dieser Übung notiert haben, einmal an:
Janine17 Jahre5.000 EuroDaniel18 Jahre3.500 EuroChristoph17 Jahre3.000 EuroMarkus17 Jahre2.500 EuroFlorian17 Jahre2.000 EuroFabian18 Jahre1.000 Euro
Nochmals: Die Intention war, herauszufinden, wie viel Geld die Jugendlichen so nebenbei in den vergangenen drei Jahren ausgegeben hatten, ausgegeben für Dinge, die sie nach eigenen Angaben nur wenige Male und dann nie wieder gebraucht hatten. Überflüssige Gegenstände und Anschaffungen also, die nun irgendwo verstauben.
Nun liste ich die Vervielfältigungsfaktoren je 500 Euro für den Fall, dass solches Spaßgeld in internationale Aktienfonds angelegt würde, auf. Der Faktor beträgt bei angenommen zehn Prozent Rendite:
Anlagedauer 20 Jahre7Anlagedauer 30 Jahre17Anlagedauer 40 Jahre45Anlagedauer 50 Jahre117Anlagedauer 60 Jahre304
Nachdem ich gemeinsam mit der Schülerin /dem Schüler diese Vervielfältigungsfaktoren notiert hatte, begannen wir zu rechnen. Im folgenden finden Sie die Beträge für alle genannten Schüler --angegeben bei einer Laufzeit von 40 Jahren Anlagedauer (Faktor je 500 Euro = 45).
Nebenbei ein Vermögen ersparen
Eine Bemerkung vorab: Jeder dieser Spaßgeld-Beiträge, die sozusagen nebenbei über drei Jahre ausgegeben wurden, hätten sich - entsprechend angelegt - zu einem beträchtlichen Vermögen entwickelt:
Janinevon5.000 Eurozu225.000 EuroDanielvon3.500 Eurozu157.500 EuroChristophvon3.000 Eurozu135.000 EuroMarkusvon2.500 Eurozu112.500 EuroFlorianvon2.000 Eurozu90.000 EuroFabianvon1.000 Eurozu45.000 Euro
Ein Vermögen, das sich mühelos nebenbei entwickelt hätte, wenn die Jugendlichen frühzeitig auf überflüssige Anschaffungen verzichtet hätten.
Mein Rat an die Eltern lautet daher: Beziehen Sie Ihre Kinder in Geldgespräche mit ein und veranschaulichen Sie Ihren Kindern, wie sich bereits in jungen Jahren angelegte Einmalanlagen - möglichst in Verbindung mit Sparplänen - über die Jahrzehnte zu einem beachtlichen Vermögen entwickeln können. Jugendliche sind am Thema Geld oft mehr interessiert, als die meisten Erwachsenen vermuten.
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